zopfli für deutliche kleinere PNG Dateien einsetzen

Der (sehr gute) Artikel von Jeff Atwood (hier) hat mich dazu gebracht, mal mit zopfli etwas herumzuprobieren.
Vorab das Fazit: Gut! PNG Dateien werden deutlich kleiner, ergo weniger Traffic und Datenverbrauch.
Gerade für Webseiten, die auch häufig Mobil abgerufen werden lohnt es sich also, seine statischen Bilder mal „nachzukomprimieren“.

Hier was ich gemacht habe:

  1. Die aktuellen Sourcen von zopfli klonen und zopflipng kompilieren
    $ git clone https://github.com/google/zopfli
    $ cd zopfli
    $ make zopflipng

    Hier fällt dann ein binary „zopflipng“ heraus, mehr braucht es nicht.

  2. zopflipng auf alle PNG Dateien anwenden.
    Testweise kann man das auch erstmal mit ein, zwei Dateien ausprobieren, der Aufruf ist einfach:

    $ zopflipng -m testfile.png testfile-compress.png

    Um dann alle Dateien im Ordner (und den Unterordnern) zu komprimieren einfach diesen One-Liner starten:

    $ for f in `find -maxdepth 5 -iname "*.png"`; do  zopflipng -y -m $f $f; done

Das Komprimieren dauert einige Zeit, ist also nichts, um Ad-Hoc erzeugte Bilder zu verkleinern.
Statische Ressourcen, wie Hintergrundbilder, Avatare und ähnliches können aber z.B. in einem nächtlichen Cron
komprimiert werden.

Bei mir war die Kompressionsrate zwischen 10% und 50%, also durchaus lohnend für einen sehr überschaubaren Aufwand.

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